
Warum Nährstoff-Synergien so wichtig sind – und wie du sie im Alltag ganz einfach für dich nutzen kannst, um das Beste aus deiner Ernährung rauszuholen.
Damit dein Körper optimal funktioniert, ist eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen essentiell. Proteine, Fett und Kohlenhydrate sind dabei genauso wichtig wie Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings wirken Nährstoffe nicht isoliert, sondern interagieren miteinander – manchmal zu deinem Vorteil, manchmal zum Nachteil.
In diesem Artikel erfährst du, welche Nährstoffe sich gegenseitig positiv beeinflussen und welche du besser nicht kombinieren solltest. Auf diese Weise kannst du das Meiste aus deiner Ernährung herausholen.
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Diese Nährstoff-Synergien nutzt AG1
Die Mikronährstoffe Selen und Vitamin E arbeiten als Antioxidantien zusammen, um die Körperzellen vor Schäden zu schützen.3
Alpha-Liponsäure kann Vitamin C und Vitamin E regenerieren. Das heißt konkret: Alpha-Liponsäure hat die Eigenschaft, die verbrauchten (oxidierten) Formen von Vitamin C und Vitamin E wieder in aktive, antioxidativ wirksame Formen zurückzuführen.3
Das Zink in AG1 hilft dem Körper, Vitamin A (und die pflanzliche Vorstufe Beta-Carotin) aufzunehmen und zu verwerten. Genauer gesagt ist Zink für das Enzym erforderlich, das Beta-Carotin in Retinol (Vitamin A) umwandelt.
Calcium und Magnesium stehen in AG1 im Verhältnis 2:1 zueinander (2 Teile Calcium und 1 Teil Magnesium). Dieses Verhältnis gilt in Fachkreisen als besonders sinnvoll, um die Synergie beider Mineralstoffe zu unterstützen.
Wenn Nährstoffe sich im Körper gegenseitig verstärken, spricht man von Synergie. Die kombinierte Wirkung der Nährstoffe ist größer als die Summe ihrer Einzelwirkungen (englisch: synergy). Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Hebt sich die Wirkung der Nährstoffe gegenseitig auf, ist das ein Antagonismus.
Die gute Nachricht ist: Im richtigen Verhältnis wirken viele Nährstoffe besser zusammen als einzeln. In den nächsten Abschnitten erfährst du, wie du die Nährstoff-Synergien für deine Ernährung optimal nutzen kannst.
Aber wie genau können sich Nährstoffe eigentlich positiv beeinflussen? Die größten Vorteile dieser Synergien zeigen sich in:
Diese Nährstoffe sollten zusammen eingenommen werden, um ihre Wirkung zu verstärken:
Genauso, wie sich Nährstoffe positiv beeinflussen können, können sie sich auch blockieren oder behindern. Diese Antagonismen zeigen sich indem:
Einige der bekanntesten Beispiele für diese Antagonismen sind:
Der Körper ist auf alle Makro- und Mikronährstoffe angewiesen. Dass zu viel Fett oder einfache Kohlenhydrate ungesund werden kann, ist inzwischen bekannt. Aber: Auch bei Mikronährstoffen ist mehr nicht unbedingt besser. Denn sie stehen untereinander in Wechselwirkung und können sich auch negativ beeinflussen, wenn deine Nährstoffzufuhr aus dem Gleichgewicht gerät.
Die Natur hat in natürlichen Lebensmittel bereits ein feines Gleichgewicht aus Nährstoffen geschaffen. Wenn du dich abwechslungsreich ernährst und viele frische Lebensmittel isst, bist du daher meist auf der sicheren Seite. Und trotzdem: Mit ein paar Tipps, kannst du die Nährstoff-Synergien noch besser ausnutzen – und negative Wechselwirkungen umgehen:
Besonders wichtig sind Nährstoff-Synergien und -Antagonismen, vor allem, wenn du Nahrungsergänzungsmittel einnimmst. Insbesondere, wenn du selbst verschiedene Einzelsubstanzen kombinierst, kann es schnell passieren, dass sich Inhaltsstoffe gegenseitig behindern. Achte daher auf folgende Punkte:
Wenn du Vitamine, Mineralstoffe oder andere Pflanzenstoffe einnimmst, solltest du daher nicht nur auf die individuelle Wirkung achten, sondern auch darauf, wie jeder Nährstoff die Vorteile anderer Nährstoffe verstärkt. Effektiv konzipierte Nahrungsergänzungsmittel ahmen daher nach, wie Nährstoffe in der Natur vorkommen.
Jan Rein ist Ökotrophologe, Ernährungsökonom und Buchautor. Der Ernährungsexperte teilt sein Wissen rund um Nährstoffe, Darmgesundheit und Stoffwechsel jede Woche im Podcast "Heißer Brei". 2017 erschien sein Reizdarm-Ratgeber "Das Pups-Tabu: Was wirklich gegen Blähungen hilft – und dem Darm guttut" und 2024 das Buch "Proteine: Warum brauchen wir mehr Eiweiß?"