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Die besten Kaffee-Alternativen im Vergleich: Koffein, Evidenz und Geschmack

Was Matcha, Zichorienkaffee, Decaf und andere beliebte Kaffee-Alternativen wirklich enthalten, und was die Forschung über den besten Zeitpunkt für Kaffee sagt.

Verfasst von Ernährungsexperte Evan Lynch, MSc
12 MIN READ — ZULETZT AKTUALISIERT — 09/18/2026

Darum geht’s

  • 01.

    Warum überhaupt eine Alternative zu Kaffee suchen?

  • 02.

    Koffeinhaltige Kaffee-Alternativen: sanfter, aber nicht koffeinfrei

  • 03.

    Koffeinfreie Kaffee-Alternativen: was jede wirklich bietet

  • 04.

    Wann ist die beste Zeit, Kaffee zu trinken?

  • 05.

    Eine Morgenroutine, die nicht allein am Koffein hängt

  • 06.

    Was solltest du trinken, wenn du dich konzentrieren musst?

  • 07.

    Häufig gestellte Fragen

Wer nach einer Kaffee-Alternative sucht, bekommt im Internet meist zwei Dinge serviert: Einkaufslisten und Wunderversprechen. Beides gibt es hier nicht. Stattdessen erfährst du, was die beliebten Alternativen tatsächlich enthalten (inklusive der Koffeinzahlen), was die Forschung über den richtigen Zeitpunkt für Kaffee sagt, falls du ihm treu bleibst, und warum ein guter Morgen nie an einer einzelnen Tasse hängen sollte.

Auf einen Blick

  • 01.

    Der eigentliche Unterschied zwischen den „Alternativen" ist ihr Koffeingehalt: Matcha kann Kaffee erreichen oder übertreffen (40 bis 175 mg pro Portion), grüner und schwarzer Tee kommen auf etwa ein Drittel bis die Hälfte einer Tasse Kaffee, und Zichorie, Rooibos und Getreidekaffee enthalten gar keins.

  • 02.

    Koffeinfreie Optionen ersetzen das Ritual und den Geschmack von Kaffee, nicht seine anregende Wirkung. Entkoffeinierter Kaffee ist dabei die am meisten unterschätzte Wahl, während die kognitiven Versprechen von Pilzkaffee der bislang dünnen Studienlage am Menschen weit voraus sind.

  • 03.

    Der beliebte Rat, mit dem Kaffee bis nach dem morgendlichen Cortisol-Gipfel zu warten, ist unbelegt: Der Cortisolanstieg ist real und gehört zu dem, was dich aufwachen lässt, aber keine Studie zeigt, dass Warten die Energie verbessert.

  • 04.

    Die stärkste Evidenz zum Timing betrifft den Abend, nicht den Morgen: Koffein stört den Schlaf messbar, selbst sechs Stunden vor dem Zubettgehen. Wann du aufhörst, zählt mehr, als wann du anfängst.

  • 05.

    Energie am Morgen entsteht aus Grundlagen, nicht aus Getränken: Frühes Tageslicht, Wasser, Bewegung, Frühstück und eine feste Aufstehzeit bringen mehr als jeder Getränketausch.

Lerne unseren Experten kennen

Evan Lynch, MSc

MSc Sporternährung – Staatlich anerkannter Diätassistent, Head of Nutrition Europe bei AG1

Evan Lynch ist staatlich anerkannter Diätassistent (CORU-registriert) mit einem Bachelor in Lebensmittelwissenschaft und Gesundheit, einem Postgraduiertendiplom in Diätetik sowie einem Master in Sporternährung. Als Head of Nutrition für Europa bei AG1 verantwortet er die strategische Ausrichtung im Bereich Ernährung sowie Bildungsarbeit und evidenzbasierte Kommunikation. Parallel dazu führt er eine eigene Praxis und betreut Klient:innen in den Bereichen Sporternährung, gastrointestinale Erkrankungen, Ernährung im Alter und Gewichtsmanagement.

Warum überhaupt eine Alternative zu Kaffee suchen?

Kaffee selbst ist nicht der Übeltäter. Für die meisten gesunden Erwachsenen ist moderater Kaffeekonsum unbedenklich: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) setzt die sichere Tagesmenge bei rund 400 mg Koffein an, das entspricht etwa vier Tassen Filterkaffee.⊕ In der Schwangerschaft empfiehlt sie eine niedrigere Grenze von 200 mg pro Tag.⊕ Wenn überhaupt, spricht die Forschung eher für den Kaffee: Eine große Übersichtsarbeit im BMJ verknüpfte Kaffeekonsum häufiger mit Nutzen als mit Schaden, wobei das Sterberisiko bei rund drei Tassen am Tag am stärksten zu sinken schien.⊕

Die Gründe, aus denen Menschen nach Alternativen suchen, sind deshalb meist praktischer Natur und selten dramatisch:

  • Zittrigkeit und innere Unruhe. Manche Menschen bauen Koffein schlicht langsam ab und sind von Dosen aufgedreht, die andere völlig kaltlassen.
  • Schlaf. Koffein wirkt über Stunden nach, und die späte Tasse kann die Schlafqualität untergraben, ohne dass du den Zusammenhang je bemerkst. Wenn du trotz ausreichend Schlaf ständig müde bist, gehört dein Nachmittagskaffee zu den ersten Verdächtigen.
  • Das Nachmittagstief. Koffein erzeugt Wachheit nicht, es leiht sie sich nur aus, und manche spüren die Rückzahlung deutlicher als andere.
  • Geschmack und Ritual. Viele lieben das Ritual der warmen Tasse mehr als den Kaffee selbst und wollen um 15 Uhr etwas in der Hand halten, das sie um 23 Uhr nicht wachhält.
  • Abwechslung. Auch der Wunsch nach einem zweiten oder dritten Heißgetränk im Repertoire ist Grund genug. Nicht alles braucht eine gesundheitliche Rechtfertigung.

Nichts davon heißt, dass du Kaffee aufgeben musst. Es erklärt aber, warum sich ein Blick auf die folgenden Alternativen lohnt und was jede davon ehrlich zu bieten hat.

Koffeinhaltige Kaffee-Alternativen: sanfter, aber nicht koffeinfrei

Die erste Gruppe enthält weiterhin Koffein, meist weniger davon und oft kombiniert mit Begleitstoffen, durch die sich die Wirkung anders anfühlt. Es sind also Koffeinquellen, kein Ausweg aus dem Koffein, und genau deshalb solltest du die Zahlen kennen. Zur Orientierung: Die EFSA veranschlagt für eine 200-ml-Tasse Filterkaffee rund 90 mg Koffein und für einen einzelnen Espresso rund 80 mg.⊕

Matcha

Matcha ist zu Pulver vermahlener Grüntee. Du trinkst also das ganze Blatt statt eines Aufgusses, und genau das macht ihn stärker, als die meisten annehmen. Analysen beziffern den Koffeingehalt auf etwa 19 bis 44 mg pro Gramm Pulver.⊕ Je nach Dosierung (üblich sind 2 bis 4 g) liefert eine Portion damit zwischen etwa 40 und 175 mg, am oberen Ende also mehr als eine Tasse Kaffee. Die koffeinarme Option, für die er oft gehalten wird, ist Matcha demnach nicht. Er enthält allerdings L-Theanin, eine Aminosäure, die dem Koffein nach dem Empfinden vieler Matcha-Fans die Schärfe nimmt, und erste Forschung deutet in dieselbe Richtung. Anders gesagt: Matcha macht dich genauso wach wie Kaffee und fühlt sich dabei für viele weicher an, aber am Koffein führt er nicht vorbei. Ein flüchtiger Trend ist er ebenfalls nicht: Matcha blickt auf Jahrhunderte japanischer Teekultur zurück, und Grüntee in seinen verschiedenen Formen gehört für Hunderte Millionen Menschen in Asien zur täglichen Morgenroutine.

Grüner Tee

Eine aufgebrühte Tasse Grüntee enthält typischerweise 30 bis 50 mg Koffein, also etwa ein Drittel bis die Hälfte eines Kaffees. Je nach Ziehzeit streuen Messungen gebrühter Tees allerdings zwischen rund 15 und 60 mg.⊕ Damit ist Grüntee die einfachste echte Abstufung nach unten: genug Koffein, um es zu spüren, aber so wenig, dass eine Tasse am Nachmittag deinen Schlaf deutlich seltener stört. Wie Matcha enthält er L-Theanin, nur in kleineren Mengen. Genau diese Kombination aus moderatem Koffein und L-Theanin hat Grüntee seinen alten Ruf als Getränk fürs Lernen und konzentrierte Arbeiten eingebracht: Sie gibt der Konzentration genug Auftrieb und führt nur selten zum Überdrehen.

Schwarzer Tee

In britischen Küchen läuft ohne Schwarztee gar nichts. Hierzulande führt er neben dem Filterkaffee eher ein Nischendasein, mit einer berühmten Ausnahme: In Ostfriesland wird mehr Tee getrunken als fast überall sonst auf der Welt. Als Kaffee-Alternative verdient er trotzdem einen Platz, denn die Zahlen stimmen: rund 50 mg pro 220-ml-Tasse,⊕ also ungefähr ein halber Kaffee, verbunden mit einem Ritual, das sich nahtlos in jeden Morgen einfügt.

Yerba Mate

Yerba Mate ist ein südamerikanischer Kräuteraufguss, den man hierzulande vor allem aus dem Limonadenregal kennt. Gemeint ist an dieser Stelle aber der klassische Aufguss. Mit etwa 65 bis 80 mg Koffein pro Tasse⊕ liegt er näher am Kaffee als am Tee. Viele beschreiben seine Wirkung als sanfter, kontrollierte Belege dafür sind allerdings rar. Behandle Mate deshalb als nahezu gleichwertige Koffeinquelle mit anderem Geschmack, nicht als sanftere Kategorie.

Koffeinfreie Kaffee-Alternativen: was jede wirklich bietet

Die zweite Gruppe ist das, was die meisten mit einer Kaffee-Alternative meinen: Getränke ganz ohne nennenswertes Koffein. Keines davon macht dich so wach wie Kaffee, und wer etwas anderes behauptet, will dir etwas verkaufen. Dafür bieten sie das Ritual, den röstigen oder wärmenden Geschmack und in manchen Fällen ein bescheidenes Extra für die Ernährung.

  • Zichorienkaffee. Geröstete Zichorienwurzel, aufgebrüht wie Kaffee, ist geschmacklich die nächste Verwandte: dunkel, röstig, leicht bitter. Hierzulande hat sie als Herzstück des klassischen Muckefuck eine lange Tradition, und ein besseres Image als das des Ersatzkaffees aus Notzeiten hätte sie längst verdient. Zichorie ist von Natur aus koffeinfrei und reich an Inulin, einem fermentierbaren Ballaststoff, der Darmbakterien füttert.⊕ Ein Vorbehalt bleibt: Die Zichorie gehört zur selben Pflanzenfamilie wie Ambrosia und Löwenzahn, und allergische Reaktionen sind dokumentiert, auch bei Menschen mit Birkenpollenallergie.⊕ Wenn Pollen dich ohnehin plagen, taste dich vorsichtig heran.
  • Löwenzahnkaffee. Geröstete Löwenzahnwurzel bringt einen ähnlich dunklen Röstcharakter mit wie Zichorie und ist ebenfalls koffeinfrei. Da sie aus derselben Pflanzenfamilie stammt, gilt der Allergie-Vorbehalt auch hier.
  • Getreidekaffee und Malzkaffee. Sie bilden hierzulande eine eigene, traditionsreiche Kategorie; die italienische Variante aus gerösteter Gerste heißt Caffè d'Orzo. Beide sind koffeinfrei, malzig und röstig, aber nichts für alle, die Gluten meiden.
  • Rooibos. Der südafrikanische Rottee ist von Natur aus koffeinfrei, mild und leicht süßlich. Für den Abend ist er eine solide Wahl, gerade weil nichts darin dich wachhalten kann.
  • Goldene Milch. Warme Milch (oder eine pflanzliche Alternative) mit Kurkuma und Gewürzen ist wohltuend und koffeinfrei. Die ausufernden Gesundheitsversprechen rund um Kurkuma-Lattes sind der Evidenz allerdings weit voraus. Trink sie also, weil sie dir schmeckt, nicht weil sie irgendetwas heilt.
  • Entkoffeinierter Kaffee. Er ist die am meisten unterschätzte Option auf dieser Liste. Decaf behält den Geschmack und den Großteil der Polyphenole des Kaffees, enthält aber nur noch wenige Milligramm Koffein pro Tasse.⊕ Eine Laboranalyse gekaufter Decafs fand 0 bis etwa 14 mg in einer großen 475-ml-Portion.⊕ Und nein, ungesund ist Decaf nicht: Moderne Entkoffeinierungsverfahren gelten als sicher, und für die meisten Menschen gibt es keine belastbaren Hinweise auf Schaden. Wenn dir um 16 Uhr der Kaffee selbst fehlt und nicht seine anregende Wirkung, ist Decaf die Antwort.
  • Pilzkaffee. Dahinter steckt Kaffee (meist in reduzierter Dosis), gemischt mit gemahlenen Vitalpilzen wie Löwenmähne (Lion's Mane) oder Chaga. Gerade erlebt er seinen großen Moment. Die Humanstudien hinter der Pilz-Hälfte sind allerdings dünn: Die vielversprechenden Untersuchungen sind kleine Pilotstudien,⊕ sie arbeiten meist mit konzentrierten Extrakten in Dosierungen weit über dem, was ein Löffel der Mischung liefert, und die Mischungen selbst werden so gut wie nie getestet. Die geringere Koffeindosis pro Tasse ist ein faires Verkaufsargument; die kognitiven Versprechen sind der Wissenschaft dagegen voraus.

Wann ist die beste Zeit, Kaffee zu trinken?

Wenn Kaffee zu deinem Morgen gehört, begegnen dir überall Ratschläge zum richtigen Timing, und die meisten treten selbstbewusster auf, als die Evidenz hergibt. Dabei lohnt es sich, drei Dinge auseinanderzuhalten.

Die Cortisol-Warte-Theorie ist unbelegt, und das Warten ist unnötig. Vielleicht hast du gehört, du solltest nach dem Aufwachen 60 bis 90 Minuten warten, weil das Cortisol dann seinen Gipfel erreicht und früherer Kaffee sonst angeblich verpufft oder an Wirkung verliert. Die erste Hälfte stimmt: Die Cortisol-Aufwachreaktion ist real, und Cortisol erreicht seinen Höhepunkt tatsächlich etwa 30 bis 45 Minuten nach dem Aufstehen.⊕ Diesen Anstieg musst du aber nicht austricksen: Er ist schlicht die Art, wie dein Körper sich selbst weckt. Die zweite Hälfte ist nicht belegt. Keine Studie hat gezeigt, dass es die Energie verbessert, die Toleranz senkt oder überhaupt irgendetwas Messbares bewirkt, wenn du den Kaffee über diesen Gipfel hinaus aufschiebst. Wenn ein späterer Kaffee zu deinem Ablauf passt: gern. Das ist dann aber eine Vorliebe, keine Regel, an die du dich halten müsstest.

Morgens trinken sieht günstig aus, doch diese Evidenz ist beobachtend. Eine Kohortenstudie im European Heart Journal von 2025 begleitete über 40.000 Erwachsene in den USA. Wer seinen Kaffee überwiegend vor dem Mittag trank, hatte eine niedrigere Gesamt- und Herz-Kreislauf-Sterblichkeit als Menschen, die gar keinen tranken; bei denen, die ihren Kaffee über den ganzen Tag verteilten, zeigte sich kein solcher Vorteil.⊕ Das ist ein interessantes Muster, aber kein Kausalitätsbeweis: Wer morgens Kaffee trinkt, unterscheidet sich womöglich in etlichen Punkten von Ganztagestrinkern, und die Studie kann diese Unterschiede nicht vollständig herausrechnen. Ein Grund also, zum Morgen zu tendieren, aber keine Regel.

Die belastbarste Empfehlung betrifft den Schlusspunkt, nicht den Start. Der klarste experimentelle Befund in diesem ganzen Feld liegt am anderen Ende des Tages: In einer kontrollierten Studie störte eine Dosis von 400 mg Koffein den Schlaf messbar, selbst wenn sie sechs Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen wurde.⊕ Und anders als die Morgen-Daten ist dieses Ende der Evidenz experimentell: Eine Meta-Analyse kontrollierter Studien von 2023 fand, dass Koffein die Gesamtschlafzeit um rund 45 Minuten verkürzt. Für eine ganze Tasse Kaffee modellierte sie den Schlusspunkt bei knapp neun Stunden vor dem Zubettgehen, während eine Tasse Schwarztee gar keinen Schlusspunkt zeigte.⊕ Rechnest du von 23 Uhr Schlafenszeit zurück, liegt der letzte vernünftige Kaffee in der großzügigsten Lesart bei etwa 17 Uhr, in der strengeren eher am frühen Nachmittag. Reagierst du empfindlich oder fällt es dir ohnehin schwer, schnell einzuschlafen, leg ihn lieber noch früher.

Kurz gesagt: Wann du mit dem Kaffee aufhörst, zählt weit mehr, als wann du anfängst.

Eine Morgenroutine, die nicht allein am Koffein hängt

Jetzt kommt der Teil, den die üblichen Listen gern überspringen. Wenn deine Energie ohne Kaffee zusammenbricht, liegt das selten an der Tasse selbst: Sie erledigt dann Arbeit, die eigentlich dein Schlaf, dein Licht und deine Mahlzeiten erledigen sollten. Die unglamourösen Bausteine einer gesunden Morgenroutine tun mehr für deine Energie am Morgen als jeder Getränketausch, mit oder ohne Koffein.

  • Hol dir früh Tageslicht. Helles Licht kurz nach dem Aufwachen, idealerweise draußen, hilft deiner inneren Uhr und verankert die Wachheit am Tag.⊕ Näher kommst du einem legitimen natürlichen Wachmacher nicht.
  • Trink zuerst Wasser. Nach einer Nacht ohne Flüssigkeit wachst du leicht dehydriert auf, und schon ein milder Flüssigkeitsmangel kann Wachheit und Stimmung dämpfen.⊕ Ein großes Glas Wasser kostet nichts und wirkt.
  • Beweg dich ein wenig. Ein kurzer Spaziergang oder ein paar Minuten lockere Bewegung machen wacher, und dahinter steckt völlig unspektakuläre, gut verstandene Physiologie. Ein Workout muss es nicht sein.
  • Iss ein richtiges Frühstück. Eine Mahlzeit mit etwas Eiweiß und Ballaststoffen liefert dir über den Vormittag stabilere Energie als Koffein auf leeren Magen.
  • Halte deine Aufstehzeit konstant. Eine feste Zeit zum frühen Aufstehen, auch am Wochenende, verändert mehr daran, wie sich deine Morgen anfühlen, als jede Getränkefrage.

Stehen diese Grundlagen, verliert die Frage „Kaffee oder Alternative?" deutlich an Gewicht: Jedes der Getränke oben wird zum angenehmen Extra statt zur tragenden Wand deiner Morgenroutine.

Was solltest du trinken, wenn du dich konzentrieren musst?

Für eine Deadline, eine Prüfung oder einen langen Nachmittag voller Konzentration fällt die Rangliste weniger aufregend aus, als das Energydrink-Regal suggeriert.

Fang mit Wasser an. Milder Flüssigkeitsmangel gehört zu den häufigsten und am meisten übersehenen Gründen, warum die Konzentration abdriftet, und er ist zugleich die günstigste Stellschraube überhaupt. Wenn du Koffein willst, liefern Tee oder Matcha eine moderate Dosis, die sich über einen langen Arbeitstag leichter im vernünftigen Rahmen halten lässt; dazu kommt das mitgelieferte L-Theanin, durch das die Wachheit womöglich gleichmäßiger wirkt. Wenn du Kaffee bevorzugst: Der funktioniert natürlich auch, Koffein ist die am besten belegte kognitive Hilfe in diesem Artikel. Achte nur aufs Timing, also auf eine Dosis am Morgen oder frühen Nachmittag, komfortabel innerhalb des Sechs-Stunden-Fensters vor dem Schlafengehen. Sonst kostet dich der Fokus von heute den Schlaf von heute Nacht und den klaren Kopf von morgen früh. Ein spezielles Fokus-Getränk findest du hier dagegen nicht, denn kein Getränk konzentriert sich für dich. Flüssigkeit, eine vernünftige Koffeindosis und eine ordentliche Nacht Schlaf: Mehr steht auf der evidenzbasierten Liste nicht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine gesunde Alternative zu Kaffee?

Das hängt davon ab, was du ersetzen willst. Für weniger Koffein bei ähnlichem Auftrieb eignen sich grüner oder schwarzer Tee. Für null Koffein bei kaffeeähnlichem Geschmack greifst du zu Zichorien-, Löwenzahn- oder Getreidekaffee, oder schlicht zu Decaf. Nennenswert „gesünder" als moderater Kaffee, der für die meisten Erwachsenen selbst ein vernünftiges Getränk ist, ist allerdings keine davon. Es sind unterschiedliche Kompromisse, keine Upgrades.

Was ist eine gute Kaffee-Alternative am Morgen?

Wenn du weiterhin Koffein willst, sind Matcha oder grüner Tee die naheliegende Wahl. Willst du keins, halten Decaf oder Zichorienkaffee das Ritual am Leben. Die beste „Alternative" am Morgen ist allerdings gar kein Getränk: Licht, Wasser, Bewegung und Frühstück bringen mehr als alles, was in der Tasse steckt.

Hat Matcha mehr Koffein als Kaffee?

Das kann er. Eine kräftige Portion aus zwei oder mehr Gramm Pulver erreicht oder übertrifft die rund 90 mg einer Tasse Filterkaffee, eine leichte Portion enthält deutlich weniger. Weil du das ganze vermahlene Blatt konsumierst, hängt die Dosis direkt an der Pulvermenge.

Wie viel Koffein steckt in grünem Tee, Matcha, Mate und Zichorienkaffee?

Grob gerechnet: grüner Tee 30 bis 50 mg pro Tasse (die Ziehzeit verschiebt den Wert), Matcha je nach Dosierung 40 bis 175 mg pro Portion, Yerba Mate 65 bis 80 mg pro Tasse und Zichorienkaffee null. Zum Vergleich: Filterkaffee liegt bei etwa 90 mg pro 200-ml-Tasse, schwarzer Tee bei etwa 50 mg.

Ist Kaffee auf leeren Magen ungesund?

Für die meisten Menschen ist er das nicht. Wenn Kaffee vor dem Essen bei dir zuverlässig Reflux, Übelkeit oder Zittrigkeit auslöst, hilft es, vorher etwas zu essen oder auf eine sanftere Option wie grünen Tee umzusteigen. Belastbare Belege dafür, dass Kaffee auf leeren Magen Menschen schadet, die sich damit wohlfühlen, gibt es nicht.

Ist entkoffeinierter Kaffee ungesund?

Nein, für die meisten Menschen nicht. Decaf behält den Großteil der Polyphenole des Kaffees, moderne Entkoffeinierungsverfahren gelten als sicher, und das Restkoffein ist verschwindend gering. Wenn du Kaffee magst, aber nicht seine anregende Wirkung, ist er wohl die vernünftigste Option auf dieser Seite.

Wie komme ich morgens ohne Koffein in Schwung?

Am besten mit Tageslicht kurz nach dem Aufwachen, einem Glas Wasser, ein paar Minuten Bewegung, einem Frühstück mit Eiweiß und Ballaststoffen und einer konstanten Aufstehzeit. Das klingt nach den Ratschlägen deiner Großmutter, und genau die schlagen jedes trendige Morgengetränk. Wenn diese Gewohnheiten stehen und du dich morgens trotzdem dauerhaft schlapp fühlst, schau zuerst auf deine Schlafqualität und lass in der hausärztlichen Praxis per Bluttest wichtige Vitamin- und Mineralstoffwerte prüfen.

Wirken Kaffee-Alternativen wirklich, oder ist das nur Marketing?

Das hängt davon ab, was „wirken" heißen soll. Geht es ums Wachmachen, wirken die koffeinhaltigen Optionen exakt so gut wie ihr Koffeingehalt; die Zahlen findest du oben. Geht es um Geschmack und Ritual, erledigen die koffeinfreien Optionen diesen Job gut, nur die anregende Wirkung können sie nicht nachbilden, egal was das Etikett andeutet. Und geht es um schärferen Fokus oder ein besseres Gedächtnis, versprechen die Trendprodukte, allen voran Pilzkaffee, derzeit mehr, als die Humanstudien stützen. Die Getränke sind in Ordnung; das Marketing oft nicht.

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↡ Laufende Umfrage unter 3.000+ Kund:innen, die seit mindestens 12 Tagen AG1 nehmen.

§ In einer Beobachtungsstudie mit 35 gesunden Erwachsenen im Alter von 25 bis 48 Jahren wurde die subjektiv wahrgenommene Wirksamkeit von AG1 über einen Zeitraum von 3 Monaten untersucht. Die Studie wurde mit einer vergleichbaren Version der sich kontinuierlich weiterentwickelnden AG1 Rezeptur durchgeführt. Die Studienergebnisse sind aufgrund vergleichbarer Inhaltsstoffe und Mengen auf die aktuelle Rezeptur übertragbar.

○ Laufende Befragung Kund:innen aus 12 europäischen Ländern, die AG1 im Durchschnitt seit 9 Tagen verwenden.

⬥ Preis für ein AG1 Einzel-Abo und durchschnittliche Preise in 9 einzelnen Kategorien von Nahrungsergänzungsmitteln mit vergleichbaren Inhaltsstoffen (bereinigt um die Dosierung). Die Preise für die jeweiligen Nahrungsergänzungsmittel basieren auf dem Durchschnittspreis von drei online erhältlichen Produkten pro Kategorie, die jeweils über vergleichbare Inhaltsstoffe verfügen. Um eine faire Vergleichsgrundlage zu gewährleisten, wurden die Preise bei Produkten mit abweichenden Dosierungen rechnerisch an die in AG1 enthaltene Dosierung angepasst. Die 9 verglichenen Kategorien sind Vitamin B12, Folat (Methylfolat), Vitamin C, Vitamin E, Bakterienkulturen, Zink, Coenzym Q10, „Greens“-Pulver und Ballaststoffe.

Forschung & Studien
a. In einer dreifach verblindeten, randomisierten, placebokontrollierten parallel angelegten klinischen Studie wurden Nährstoff-Biomarker und Mikrobiomveränderungen bei 105 gesunden Erwachsenen im Alter von 20 bis 59 Jahren über einen Zeitraum von 12 Wochen untersucht.
b. In einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten 2-wöchigen Crossover-Studie zur Bewertung von Mikrobiomveränderungen bei 20 aktiven Erwachsene im Alter von 19 bis 37 Jahren.
c. In einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten, 2-wöchigen Crossover-Studie wurden Mikrobiomveränderungen bei 24 gesunden Erwachsenen im Alter von 26 bis 59 Jahren mit gelegentlichen Magen-Darm-Beschwerden durchgeführt.
d. In einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Crossover-Studie wurde die Bioverfügbarkeit bei 16 gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 42 Jahren über einen Zeitraum von 8 Stunden untersucht.
Die Studien wurden mit einer ähnlichen Version der kontinuierlich weiterentwickelten Formulierung von AG1 durchgeführt. Die Übertragbarkeit der Studienergebnisse ist aufgrund vergleichbarer Inhaltsstoffe und Mengen gewährleistet.

◊ Wesentliche gesundheitliche Vorteile:

(1) Immunsystem: Mit den Vitaminen A, C, B6, B12, sowie Folat, Zink, Kupfer und Selen trägt AG1 zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei. Die tägliche Einnahme von 200 mg Vitamin C zusätzlich zur empfohlenen Tagesdosis (80 mg) trägt während und nach intensiver körperlicher Betätigung zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

(2) Energie: Vitamin C, Vitamin B6, Vitamin B12, Riboflavin (Vitamin B2), Niacin, Pantothensäure und Magnesium tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei. Biotin, Zink und Chrom tragen zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei.

(3) Verdauung: Mit Calcium trägt AG1 zur normalen Funktion von Verdauungsenzymen bei. Mit Vitamin A, Biotin, Riboflavin und Niacin trägt AG1 zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei (z.B. Darmschleimhaut).

(4) Mentaler Fokus; Psychische Funktion; Nervensystem: Mit Pantothensäure trägt AG1 zu einer normalen geistigen Leistung bei. Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei. Mit den Vitaminen C, B6, B12, sowie Thiamin, Niacin und Biotin trägt AG1 zur normalen psychischen Funktion bei und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Calcium trägt zu einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bei.

‡ Zusätzliche gesundheitliche Vorteile:

(5) Muskulatur: Mit Calcium und Magnesium trägt AG1 zu einer normalen Muskelfunktion bei.

(6) Zellschutz: Mit den Vitaminen E und C sowie Riboflavin, Zink, Kupfer, Mangan und Selen trägt AG1 dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Phosphor trägt AG1 zu einer normalen Funktion der Zellmembran bei. Folat, Vitamin B6 und B12 tragen zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.

(7) Haut, Haare, Nägel: Mit Vitamin A, sowie Riboflavin, Niacin, Biotin und Zink trägt AG1 zur Erhaltung normaler Haut bei. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. Kupfer trägt zu normalem Bindegewebe bei. Biotin, Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei. Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Nägel bei.

(8) Hormonsystem: Mit Vitamin B6 trägt AG1 zur Regulierung der Hormontätigkeit bei. Zink trägt AG1 zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei. Selen trägt AG1 zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Mit Chrom trägt AG1 zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei.

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